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Mehr Intensivbetten am Klinikum Hochsauerland – Arnsberger Krankenhäuser verbessern ihre Kapazitäten

Das Klinikum Hochsauerland baut an den drei Arnsberger Standorten die Notfallkapazitäten im Bereich der Intensivstation auch. So sind am Neheimer Standort St. Johannes Hospital zwei neue Betten hinzugekommen. Am Standort in Arnsberg wurde auf 15 Betten in einer neuen Intensivstation erweitert. Am Hüstener Karolinen Hospital sollen es bis Mitte 2019 18 Betten sein.

Arnsberg/Neheim. Das Klinikum Hochsauerland reagiert an allen Arnsberger Standorten auf den gestiegenen Versorgungsbedarf bei schwerverletzten sowie schwerkranken Patienten. Dazu ist an den Intensivstationen in Neheim und Arnsberg bereits gearbeitet worden. Am Karolinen Hospital in Hüsten laufen die Arbeiten noch. Insgesamt soll die Zahl der Intensivbetten von ehemals 23 auf 41 Betten nach Fertigstellung aller Maßnahmen ausgebaut werden. Das Projekt stellte jetzt der Geschäftsführer des Klinikums Hochsauerland, Werner Kemper, im Kreise von Medizinern sowie weiterer Verantwortlicher aus der Klink für Intensiv- und Notfallmedizin vor.

Intensiv- und Notfallmedizin

Während am Neheimer St. Johannes-Hospital die Zahl der Intensivbetten inzwischen um zwei auf insgesamt acht Betten aufgestockt wurde, hat das Klinikum am Arnsberger Marienhospital die Zahl der Betten fast verdoppelt. Dazu wurden nicht nur mehr Betten aufgestellt, auch der Platz für die Intensivstation ist mit einer modernen Container-Lösung vergrößert worden. „Wir haben am Marienhospital 21 Container aufgestellt, die nahtlos an die bereits bestehenden Räume der Intensivstation angeschlossen werden konnten“, erklärte Geschäftsführer Kemper.

Nur durch eine Containerlösung in Arnsberg, die auch am Karolinen Hospital in Arnsberg praktiziert wird, konnte die Dauer der Bauarbeiten am Krankenhaus in Arnsberg auf ein Minimum reduziert werden. Hier wurde die neue Intensivstation in sechs Monaten errichtet. Zudem wurde und wird auf den Intensivstationen auch technisch aufgerüstet. In Arnsberg gibt es jetzt sechs Doppel- und drei Einzelzimmer, in denen neue Intensivbetten aufgestellt wurden, die vielfach verstellbar sind. Dazu verfügen die Zimmer über die neuesten medizinischen Versorgungsmöglichkeiten, Monitoring-Anlage und Beatmungsgeräte eingeschlossen.

Versorgungsmöglichkeiten verbessert

Neue Behandlungsverfahren bei Patienten, die auf der Intensivstation versorgt werden müssen, erfordern auch mehr Geräte. Die Betreuung der Patienten kann in der neuen Arnsberger Intensivstation über mehr Platz verfügen. Der räumlichen und technischen Ausstockung der Intensivkapazitäten am Klinikum Hochsauerland ist auch eine personelle gefolgt: Dazu, so schilderte Geschäftsführer Werner Kemper, sei auch mehr Pflegepersonal intensivmedizinisch geschult worden. Neben vier intensivmedizinischen Oberärzten stehe der Intensivstation am Marienhospital zudem eine Vielzahl von interessierten Assistenzärzten zur Verfügung.

Die intensivmedizinischen Versorgungskapazitäten hingen dem wirklichen Bedarf über lange Zeit hinterher. So hätten in den letzten Jahren immer wieder Anfragen auf freie Intensivbetten abgewiesen werden müssen, erklärte Geschäftsführer Kemper. Am Standort Marienhospital hat das Klinikum Hochsauerland aus eigenen Mitteln drei Millionen Euro in die Erweiterung der Intensivkapazitäten investiert. Am Karolinen Hospital in Hüsten laufen die Arbeiten seit November 2018 und sollen nach Plänen der Klinikleitung im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Dann stehen in der Gesamtstadt 41 Intensivbetten zur Verfügung. Drei weniger, als im Bedarf für die drei Standorte errechnet worden ist, erklärte der Geschäftsführer des Klinikums, Werner Kemper. (Frank Albrecht)