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Neuer Schnadestern erinnert Neheimer Grenzgänger an traditionelle Kontrolle

Im Schützenfestjahr 2017 war es jetzt am Jägerverein Neheim, die alljährliche Kontrolle der Neheimer Stadtgrenzen auszurichten. Rund 100 Teilnehmer machten sich am Wochenende auf den Weg bis zur Fürstenberg-Kapelle. Vom Neheimer Glockenspiel aus führten Stadtförsterin Petra Trompeter sowie die Hauptleute der 3. Kompanie, Matthias Sauer und Guido Reffelmann, die Grenzgänger an.

Neheim. Mit der Sonne im Rücken und rund 100 Teilnehmern startete Samstagmittag der traditionelle Neheimer Schnadegang, der im Schützenfestjahr wieder vom Jägerverein Neheim – diesmal der 3. Kompanie - ausgerichtet wurde. Um 13 Uhr füllte sich der Treffpunkt am Glockenspiel in der Fußgänger: Große und kleine Grenzgänger warteten geduldig den Start ab.

Für eine zünftige Einstimmung der Teilnehmer hatte zunächst das Bläserchors, die Jagdhornbläser des Jägervereins Neheim, gesorgt. Unter der musikalischen Leitung von Eberhard Siewert wurde in die Hörner gestoßen. Mit Eberhard Siewert und Helmut Kleinehr nahmen die beiden Gründungsmitglieder des Chors an der Auftaktveranstaltung teil, bei der Oberst Klaus Humpe die Anwesenden begrüßte.

Mit Matthias Sauer, Hauptmann der 3. Kompanie und Guido Reffelmann, dem stellvertretenden Hauptmann, führte Stadtförsterin Petra Trompeter die motivierte Truppe entlang der nordwestlichen Stadtgrenzen von Neheim. Auf dem 2014 von den Neheimer Schützen gesetzten Grenzstein am so genannten Eselsweg wurden die Neulinge des Schnadegangs später traditionell gepohläst.

Über Waldwege führte die Schnadegänger der Weg weiter bis zur Fürstenbergkapelle den Wald hoch, wo alle Teilnehmer eine Erfrischung erwartete. Der Rückweg fiel dann wieder leichter aus, hatte man doch den gemütlichen Abschluss klar vor Augen: Am Fresekenhof in Neheim wurden die Gäste des Jägervereins nicht nur mit kühlen Getränken erwartet: Neben Kuchen durften sich alle auch mit Leckerem vom Grill sowie aus dem großen Suppentopf stärken.

Erstmals überraschte der Jägerverein die Teilnehmer am diesjährigen Schnadegang mit einer schönen, bleibenden Erinnerung: Ein neuer Schnadestern wurde an alle Teilnehmer des Rundgangs ausgegeben, und kleine Schnadefläschchen mit Hochprozentigem und Logo des Schnadegangs wechselten den Besitzer.