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Thema Digitalisierung wird bei Bürgermeisterkandidaten abgefragt: Digitales Forum Arnsberg lädt Dienstag zur Podiumsdiskussion

Mitglieder des Digitalen Forums Arnsberg stellten jetzt die Idee der Podiumsdiskussion mit den Arnsberger Bürgermeisterkandidaten vor. Foto: Albrecht

Die "Digitalisierung" ist einer der prägenden Fragen dieser Zeit. Welche Fragen und Handlungsfelder ergeben sich dabei für die Lokalpolitik? Diesen Fragen geht das "Digitale Forum Arnsberg" am Dienstag, 16. Januar, mit einer Podiumsdiskussion nach. Ab 18 Uhr sind die vier Arnsberger Bürgermeisterkandidaten gefragt, dazu konkret Position abzugeben. Bürger und Wirtschaft sind eingeladen sich zu beteiligen.

Neheim / Arnsberg. Es sind keine vier Wochen mehr, dann wird in Arnsberg ein neuer Bürgermeister gewählt. Vier Kandidaten stehen für die rund 61.000 Wahlberechtigten in der größten Stadt des Sauerlandes zur Wahl. Welche Gedanken und Ideen sie zum Thema „Digitalisierung“ auf dem Schirm haben, das soll am kommenden Dienstag, 16. Januar, im Rahmen einer Podiumsdiskussion abgeklopft werden. Unter dem Motto „Arnsberg wählt“ hat das Digitale Forum Arnsberg (DFA) um 18 Uhr in das Neheimer Kaiserhaus an der Möhnestraße eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich, rund 100 Gäste haben schon ihr Interesse bekundet. Die Diskussion soll  zudem über Live-Stream bei Facebook (www.facebook.com/DigitalesForumArnsberg) zu sehen sein.

Wie interessant ist das Thema für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Vertreter aus der heimischen Wirtschaft? Beide Gruppen aus der Arnsberger Gesellschaft sind eingeladen, sich ein eigenes Bild davon zu machen. „Es ist sicher nicht nur für uns spannend, was die Kadidaten dazu sagen“, so Alfred Schröder von der Fa. „Gonicus“ im Neheimer Kaiserhaus, der sozusagen als Sprecher der AG Events im DFA mit anderen Mitgliedsunternehmen eingeladen hat. Insgesamt 20 Unternehmen aus der digitalen Branche der Stadt Arnsberg sind im DFA seit rund zwei Jahren zusammengeschlossen und bieten ihr Dienstleistungen auf vielen Gebieten, nicht nur dem der Digitalisierung, an.

Die Digitalisierung hat längst schon Einzug in die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft gefunden und geht über die Nutzung der Samartphones weit hinaus. Die geplante Podiumsdiskussion, an der sich Ralf-Paul Bittner (SPD), Peter Erb (parteilos, von CDU und Grünen aufgestellt), Emilio Pelusu (AfD) und Reinhard Wilhelm (Familienpartei) beteiligten, will den Einfluss der Digitalisierung auf Industrie, Handel, Bildung und Gesellschaft beleuchten. „Wir wollen eine rege Diskussion und keine durchgestylte Veranstaltung“, erklärt Hartmut Funke von der Werbeagentur Spark und Mitglied im DFA, und sie wolle die Kandidaten in ihren Antworten nicht mit Allgemeinplätzen ziehen lassen. Die ausgewählten Themen könnten einen guten Rundumblick geben.

Um die Diskussion der Bürgermeisterkandidaten anzureichern, ist u.a. geplant, zu den verschiedenen Themenbereichen kleine Filme einzuspielen, in denen Bürger der Stadt und Unternehmer vorab um Fragen und Einschätzungen zum Thema gebeten wurden. Darüber hinaus sind unbedingt auch die Zuhörer eingeladen, mit ihren Fragen die Diskussion zu bereichern und zu ergänzen. Man sei auf alle Reaktionen auf dem Podium sowie im Plenum vorbereitet, heißt es. Ein Ziel der Veranstaltung ist es, die Menschen für die das Thema „Digitalisierung“ zu sensibilisieren.

Als Veranstalter verfolgt das Digitale Forum Arnsberg natürlich auch eigene Absichten. „Wir wollen das DFA in der Stadt als Dienstleister rund um digitale Fragen bekannter machen und als qualifizierter Partner für Lösungen in der Stadt präsentieren“, sagt Mitglied Alfred Schröder. Denn Digitalisierung sei ein Thema, „das nicht irgendwann wieder vorbei ist“, so Schröder. Die Handlungsfelder seien schon sehr verschieden und reichten von den klassischen Aufgaben, über kreative Lösungen bis zur Suche nach qualifizierten Fachkräften. Gerade im letzten Punkt sehen die Mitglieder des digitalen Forums eine große Herausforderung. Sie zu meistern funktioniere nur im Netzwerk mit Stadt und Schulen, wenn man die digitale Kompetenz vor Ort bekommen wolle. (Frank Albrecht)